#Begrüßung:
Liebe Leserin, lieber Leser,

unsere Gesellschaft wird seit Jahrzehnten im Durchschnitt immer älter. Von 82 Millionen Menschen in Deutschland sind heute fast 24 Millionen älter als 60 Jahre. Neben gesellschaftlichen Problemstellungen bringt diese Altersstruktur auch große medizinische Herausforderungen mit sich.

Alterserkrankungen, speziell Alterserkrankungen des Gehirns und Nervensystems, betreffen einen immer größeren Teil der Bevölkerung. Geschätzt über 1 Million Menschen über 60 Jahre sind heute von der Demenzerkrankung Alzheimer betroffen. Eine Heilung ist bisher nicht möglich, trotz der großen nationalen und internationalen Bemühungen in der Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen.

Mathias Jucker, Vorstandsmitglied des Hertie-Instituts für klinische Hirnforschung und Forschungsgruppenleiter des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE), hat mit Kollegen des Universitätsklinikum Tübingen und der Washington University School of Medicine nun einen bedeutenden Fortschritt in der Diagnostizierung der Alzheimer-Erkrankung gemacht, der international für große Aufmerksamkeit sorgt und nicht nur in den Fachmedien, sondern auch in den Tageszeitungen besprochen wird.

Das neue Verfahren ermöglicht es, über einen Bluttest bereits bis zu 16 Jahre vor dem Eintreten der ersten Symptome den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung vorauszusagen. Dieser Erfolg in der Diagnostik ist ein erster, sehr wichtiger Schritt, um in Zukunft wirksame Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Details zu diesem Durchbruch können bei FAZ.net, Spiegel Online, The Guardian, CNN und vielen weiteren Veröffentlichungen nachgelesen werden.

Damit wünsche ich Ihnen einen optimistischen Start ins Jahr 2019,
mit besten Grüßen,
Ihr John-Philip Hammersen
Geschäftsführer

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