Schule zu, Sport und Freizeit verboten, Freunde weg: In der Corona-Pandemie fühlen sich junge Menschen mit ihren Problemen von der Politik nicht gehört. Immer lauter werden Stimmen, die fordern: Erkennt Jugendliche und ihre Bedürfnisse an – und gebt ihnen auch jenseits der Pandemie mehr Möglichkeiten, sich in den politischen Prozess einzubringen. Denn was sagt das über eine Gesellschaft aus, dass sich diejenigen als Randgruppe fühlen, denen die Zukunft gehört?

Warum aber fällt es politischen Akteuren wie Parteien so schwer, junge Menschen für sich zu begeistern? Wie kann junges Engagement vor Ort funktionieren? Mit welchen Ideen bringen Jugendliche die Demokratie voran? Und was können Politik und Verwaltung von ihnen lernen?

Darüber diskutieren die Gäste unserer digitalen Lunch-Session am 21.04.2021, 13 Uhr:

• Christian Lindner, Fraktionsvorsitzender der FDP im Bundestag, trat mit 16 Jahren in die FDP ein. Im Jahr 2000 zog er mit 21 Jahren als jüngster Abgeordneter in der Geschichte in den Landtag von Nordrhein-Westfalen ein. Seit 2013 ist er Vorsitzender der FDP.

• Marina Weisband war von 2009 bis 2015 in der Piratenpartei aktiv und ist inzwischen Mitglied der Grünen. Seit 2014 leitet sie das Jugendbeteiligungs-Programm Aula – Schule gemeinsam gestalten. Außerdem ist sie Co-Vorsitzende des D64 e.V., Zentrum für digitalen Fortschritt.

• Eveline Breyer, CDU, ist Bürgermeisterin für Jugend der Stadt Ingelheim am Rhein. Als Teilnehmerin am Hertie-Programm Jugend entscheidet hat sich ihre Kommune bereit erklärt, eine lokalpolitische Entscheidung an Jugendliche abzugeben.

Moderation: Mitri Sirin, Journalist/ZDF

Anmeldung bis zum 19.4., 18 Uhr, unter diesem Link.

Kontaktperson

Laura Herrmann

HerrmannL@ghst.de

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