(für Details bitte klicken)

Berufe der Zukunft

Dr. Britta Matthes, Leiterin Forschungsgruppe „Berufliche Arbeitsmärkte“, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB)
Jörg Matern, Head of Talent Relationship Management, SIEMENS AG, Berlin
Tobias Steinmetz, Berufsberater in der Agentur für Arbeit Duderstadt

Die Schule soll den Übergang in den Beruf vorbereiten – aber wie wird die Berufswelt der Zukunft aussehen? Wirtschafts- und Arbeitswelt stehen inmitten eines umfassenden Transformationsprozesses hin zu Wirtschaft und Arbeit 4.0. Wohin sich die Berufe entwickeln werden, wird zurzeit heftig diskutiert. Unumstritten ist dabei, dass möglichst hochwertige Qualifikationen gefragt sein werden. Klar ist ebenso, dass in neuem Maße digitale Kompetenzen erforderlich sind, aber auch Schlüsselkompetenzen, die ein Arbeiten in Teams, Flexibilität und Offenheit, Kommunikations- und Kritikfähigkeit, Selbst- und Mitverantwortung ermöglichen.
Dr. Britta Matthes forscht am IAB, wie sich die Arbeitswelt in der digitalen Transformation weiterentwickelt und welche Tätigkeiten genau gefragt sein werden. Jörg Matern zeigt, wie SIEMENS schon heute Ausbildung und duales Studium neu konzipiert und digitale Kompetenzen vermittelt. Tobias Steinmetz berät junge Menschen, die sich in ihrer Berufs- oder Studienwahl mit den Herausforderungen des digitalen Wandels konfrontiert sehen.

„Hier bist du richtig!“ Schulisches Coaching von kleinen und mittelständischen Unternehmen zur Akquise von Fachkräften

Gesamtschule Nettetal
Dr. Leo Gielkens, Schulleiter und 2. Vorsitzende des Vereins baseL
Roland Schiefelbein, Verein baseL

Gerade in klein- und mittelständischen Unternehmen drängen volle Auftragsbücher und ein gleichzeitiger Mangel an Arbeitskräften das Thema Nachwuchsförderung häufig in den Hintergrund. Deshalb hat der Verein baseL, der in Nettetal seit 2007 von schulischer Seite das Berufseinstiegscoaching leistet, ein neues Projekt auf den Weg gebracht:
"Hier bist du richtig!"
Berufsorientierungsmäßig werden nun die Seiten gewechselt. Denn gerade klein- und mittelständische Unternehmen sind bisweilen überfordert, mit Auszubildenden der Generation Y umzugehen. Das Projekt unterstützt beim Aufbau einer passgenauen individuellen Struktur für jeden Betrieb zur Rekrutierung von Auszubildenden. Es geht dabei nicht um Besserwisserei der schulischen Seite, sondern um ein Agieren auf Augenhöhe zwischen Schule und Wirtschaft, wobei die Schüler*in im Mittelpunkt des Handelns steht. Wie kann eine solche, verheißungsvolle Beratung von Firmen gelingen?
Im Lernkarussell werden wir ausgehend von den unterschiedlichen Situationen an den jeweiligen Schulen Möglichkeiten aufzeigen, wie eine konkrete Einbindung der lokal verwurzelten Wirtschaft und der jeweilige Firmen gelingen kann.

SKILL: Selbstständiges, Konkretes, Individuelles, Lernen und Lehren an der LVR-Anna-Freud-Schule

LVR-Anna-Freud-Schule, Förderschwerpunkt Körperliche und motorische Entwicklung, Köln
Elke Goldschmidtböing und Sebastian Muders, beide Schulleitung

Seit Beginn dieses Schuljahres wird an unserer Schule jeden Mittwoch „geskillt“: Schüler/innen beschäftigen sich ausführlich über einen längeren Zeitraum mit einem Projektthema.
In den vergangenen zwei Jahren haben die Mitarbeitenden unter Federführung einer Projektgruppe gemeinsam mit Eltern und Schüler/innen dieses neue Bildungsangebot SKILL (Abkürzung für selbstständiges, konkretes, individuelles Lernen & Lehren) entwickelt, das nun seit Beginn des Schuljahres in den nächsten zwei Jahren erprobt wird.
Unser Ziel ist es, durch modulares Lernen und Lehren die Selbstständigkeitsentwicklung der Schüler/innen positiv zu unterstützen und mehr Raum für individuelle und sonderpädagogische Förderung zu schaffen, ohne die Schulabschlüsse aus dem Blick zu verlieren. Hierfür sollen jahrgangs- und fächerübergreifende mehrstündige Module entstehen.

Wir möchten innerhalb des Lernkarussells erstens das Bildungsangebot SKILL vorstellen, zweitens über erste Erfahrungen dieser Art des Unterrichtens berichten und drittens Einblicke in unseren intensiven Schulentwicklungsprozess geben.
Wir freuen uns auf einen lebendigen Austausch mit Teilnehmenden aller Schulformen.

Beratungsansatz individuelles Lernen – Chancen zur Selbstverantwortung nutzen

Karl-Krolopper-Schule (regionales Beratungs- und Förderzentrum und Förderschule Lernen), Kelsterbach
Jürgen Seeberger, Schulleiter und Vanessa Schönfeld, Förderschullehrkraft mit Schulleitungsaufgaben

Der Beratungsansatz individuelles Lernen basiert auf der Methode des „Förderplanorientierten Arbeitens“, die das Ziel hat, die Selbstverantwortung für Schüler*innen für ihren eigenen Lernprozess und die damit zusammenhängenden Bildungsziele zu fördern. In einem Drei-Schritt bestehend aus Lern- und Entwicklungsstandanalyse, Lernberatungsgesprächen und Kontraktphase werden individuelle Lern- und Entwicklungsziele formuliert und in einem Lernvertrag festgehalten. Dabei wird die Perspektive der Kinder und Jugendlichen auf die eigene Lernentwicklung mit einbezogen und an Ressourcen und Stärken angesetzt. Die individuellen Ziele und Schwerpunkte sind im Unterricht präsent, die Pädagogen unterstützen den Prozess in Form von Lernbegleitungen und -coaching.
Aus unserer Erfahrung eignet sich dieser Ansatz besonders für Kinder und Jugendliche, die ihre Bildungskarrieren nicht als positiv und schulisches Lernen als negativ erlebt haben. Werden individuelle Ziele erreicht, wirken sich diese positive Erfahrung auf den gesamten Lernprozess aus und es ergeben sich Perspektiven für die weitere Förderung.

Der Führungsstil von morgen? Schulleitung und Schulorganisation auf der Basis der Transformationalen Führung

Ludwig-Uhland-Schule Birkenfeld (Grundschule, Hauptschule, Realschule mit Ganztagesschule)
Dr. Wolfgang Wiegand M.A., Schulleiter

Kontinuierlich zunehmende Anforderungen werden an das System Schule herangetragen. Damit verbunden sind spürbare Belastungen der Lehrkräfte: ein hoher Zeitaufwand für Bürokratie, unrealistische Erwartungen von Eltern, Lärm, Heterogenität der Schülerschaft etc. Gleichzeitig sollen Lehrkräfte den kultusbürokratisch verordneten und nicht enden wollenden Strom von Veränderungen umsetzen.

In dieser Situation erscheint ein auf Belohnung aufbauendes Führungskonzept angesichts des Mangels an Gratifikationsmöglichkeiten als wenig effektiv.

Wie aber können Arbeitszufriedenheit, Motivation, Kreativität, Innovationsbereitschaft, sowie physische und mentale Gesundheit der Lehrkräfte erhalten werden?

Hier lohnt sich ein Blick auf das Konzept der Transformationalen Führung. Im Workshop werden in einem ersten Schritt relevante Aspekte dieses Führungskonzeptes skizziert. In einer zweiten Phase sollen die konkretisierten Merkmale dieses Konzept in Gruppengesprächen hinsichtlich ihrer schulischen Umsetzbarkeit diskutiert werden. Den Abschluss bilden die exemplarische Darstellung einer erfolgreichen Umsetzung und das Aufzeigen von Vorteilen und Nachteilen dieses Konzeptes für die Leitung und Organisation einer Schule.

„Schulen am Wind“ – Erfolgsbedingungen für Schulen an herausfordernden Standorten

„Schulen am Wind“ gem.e.V.
Hauke Kruse, Schulleiter und Petra Ruser, Koordinatorin, beide Gemeinschaftsschule am Brook, Kiel, und beide Vorstand „Schulen am Wind“

Brennpunktschule = „brennende“ Schule? Mitnichten!
Auch Schulen mit bis zu 300 % höheren Herausforderungen können sich im Gegenwind schwieriger Bedingungen behaupten. Gelingen kann dies bei hervorragender pädagogischer Expertise und wirksamer Unterstützung von außen.
Berichtet wird von „Schulen am Wind“ aus der Landeshauptstadt Kiel, auch unter dem neuen Label der „Perspektivschulen“. Identifiziert werden Erfolgsbedingungen auf verschiedenen Ebenen: Wirkt eine pädagogische „Haltung des Haltens“ auch bei Systemsprengern? Ist wertschätzende Intervention die beste Prävention? Lohn die Investition in kleinere Lerngruppen und Schulsozialarbeit? Wirkt „Systemzeit“ gegen Burnout? Was lockt begabte Lehrkräfte auch an schwierigste Standorte?
Thematisiert werden auch Schulleitungsnetzwerke als „Lobby in eigener Sache“ und die Grenzen des schulischen Engagements angesichts einer „Kompensationslogik“, die nicht alle Schwächen und Defizite der Gesellschaft kompensieren kann.

Digitalisierung und Haltung

Alemannenschule Wutöschingen (Preisträger Deutscher Schulpries 2019)
Stefan Ruppaner, Rektor

Digitalisierung darf in der Schule nicht isoliert gesehen werden. Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht steht immer in Wechselwirkung zwischen Raum, Zeit, Pädagogik und Unterrichtsdidaktik. Ohne tiefgreifende Änderung der traditionellen Schulstrukturen ist die Digitalisierung wirkungslos. Arbeitszeit, Arbeitsplatz und Raumstrukturen müssen sich im schulischen Bereich ändern. Die Alemannenschule hat diese Änderungen bereits umgesetzt und befindet sich auf einen erfolgreichen Weg in die digitale Zukunft. In dieser Schule sucht man vergeblich nach Klassenzimmern, Klassen, Klausuren, Büchern, Tafeln, Kreide, Nachsitzen und Strafarbeiten. Trotzdem, oder gerade deswegen, sind die Ergebnisse in Vergleichsarbeiten exzellent. Die Alemannenschule ist Preisträgerschule des Deutschen Schulpreises 2019. Grundlage des Erfolgs ist die Haltung. Diese zeigt sich nicht nur bei der Umsetzung der Digitalisierung.

www.alemannenschule-wutoeschingen.de

Demokratie und Debatte im Planspiel lernen

Oberschule Ehm Welk, Lübbenau / Spreewald
Ramona Haß und Silvia Schlechthaupt, Lehrerinnen

In Zeiten von zunehmendem Populismus und einem rauher werdenden Umgangston ist es unser Ziel, bei unseren Schülerinnen und Schülern (SuS) Demokratieverständnis und Debattenkultur zu stärken und politische Abläufe zu verdeutlichen. Deshalb führen wir regelmäßig mit unseren 10. Klassen ein Planspiel durch, das den kompletten parlamentarischen Gesetzgebungsprozess vereinfacht simuliert. Thema des Planspiels ist „Jugendschutz beim Alkoholkonsum“. Die SuS werden in Fraktionen eingeteilt und übernehmen verschiedene Rollen wie die des Ausschussvorsitzenden, des Landtagspräsidenten etc. Sie setzen sich selbständig mit dem Thema auseinander, erarbeiten in Gruppendiskussionen einen gemeinsamen Konsens und präsentieren ihre Ergebnisse. Dadurch können sie die demokratische Arbeit von Parlamentariern nachempfinden, lernen unterschiedliche Meinungen zu einem Thema sowie die Notwendigkeit der Konsensbildung kennen.
Im Lernkarussell stellen wir Ihnen das Planspiel im Detail vor: Von der Vorbereitung über den genauen Ablauf bis zu hin zum umfangreichen Material. Wir hoffen, eventuelle Ängste vor der Durchführung von Planspielen zerschlagen zu können.

www.oberschule-luebbenau.de

Partizipation und Verantwortung – Werte- und Demokratieerziehung

Gemeinschaftsschule Nohfelden-Türkismühle
Erik Schmidt, Vertrauenslehrer und Jörg Friedrich, Konrektor

Die GemS Nohfelden-Türkismühle vermittelt ihren Schülerinnen und Schülern auf der Grundlage ihrer im Leitbild formulierten „Wertebausteine“ sowohl gefestigte soziale Kompetenzen als auch demokratisches Denken und Handeln. An ausgewählten Beispielen aus der täglichen Arbeit zeigen die beiden Leiter des Ateliers, wie interkulturelles und interreligiöses Lernen sowie partizipative Mitgestaltung durch das Lerncoaching an der GemS ermöglicht wird.

„Jugend debattiert“ für Schulen, die zur Ausbildungsreife führen

Team und Trainer des Programms „Jugend debattiert“

Jugend debattiert ermutigt Schülerinnen und Schüler, andere Meinungen anzuhören, eigene Positionen zu begründen und Argumente beider Seiten abzuwägen. Lehrkräfte können mit dem Debattentraining im Unterricht auf abwechslungsreiche Art einen großen Teil der Kompetenzen abdecken, die für den Mittleren Bildungsabschluss wichtig sind: recherchieren, präsentieren, erörtern. Für die Durchführung der Unterrichtsreihe stehen zahlreiche Materialien zur Verfügung, die ein abgestuftes Vorgehen für unterschiedlich leistungsstarke Schülerinnen und Schüler ermöglichen.
In einer kurzen Trainingseinheit führen wir verschiedene Übungen aus der Unterrichtsreihe mit Ihnen durch. Erleben Sie, wie Ihre Schülerinnen und Schüler das Debattieren Schritt für Schritt erlernen können.

„Erwachsen werden“ in der „Verbraucherschule“

Carl-Friedrich-Gauß-Schule, Oberschule mit Gymnasialzweig, Groß Schneen
Jens Haepe, Oberschuldirektor / Schulleiter

„Erwachsen werden“ unsere Schülerinnen und Schüler im Laufe ihrer Schulzeit von Klasse 5 bis 10 in unserer als „Verbraucherschule“ ausgezeichneten Oberschule mit Gymnasialzweig. Während dieser Phase verändern sich die Interessen der Schülerinnen und Schüler, sie orientieren sich neu und nabeln sich von ihren Eltern / Erziehungsberechtigten allmählich ab. Alterstypische Fragen mit denen sie sich in ihrer peer-group beschäftigen, Bedürfnisse die bei ihnen geweckt und Erfahrungen, die sie machen (wollen und werden), greifen wir im Rahmen einer projekt- und handlungsorientierten Themenwoche auf. Damit unsere Schülerinnen und Schüler bewusste und nachhaltige Verbraucherentscheidungen treffen können, widmen wir der nachhaltigen Verbraucherbildung intensive Aufmerksamkeit. Dazu laden wir auch externe Experten zu uns in die Schule ein oder suchen diese an ihren Arbeitsplätzen und Beratungsstellen auf.

Im Lernkarussell stellen wir die Arbeit in unserer Themenwoche „Erwachsen werden“ vor, erarbeiten mit den Teilnehmenden in Kleingruppen adressatenbezogene Inhalte und tauschen uns über die Möglichkeit der Umsetzung der erarbeiteten Inhalte auch an anderen Schulen aus.

„Schätze, was du hast“ – Nachhaltigkeit und Berufsorientierung

Wilhelm-Filchner-Schule, Wolfhagen
Martina Bohl, Mitglied der Schulleitung, und Katharina Augustin, Lehrerin

Die Wilhelm-Filchner-Schule Wolfhagen verbindet Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Ressourcenschonung und Berufsorientierung in zahlreichen Projekten in den verschiedenen Schulzweigen und Jahrgangsstufen.
Kinder und Jugendliche sollten sich schon früh mit zukunftsrelevanten Fragen beschäftigen. Dabei müssen sie Nachhaltigkeit und auch Berufsorientierung erfahrbar erleben. Wissen über unsere Natur und über ein nachhaltiges Leben gehen mehr und mehr verloren, daher möchten wir durch praktisches Tun die Schüler für das Thema Nachhaltigkeit mit seinen vielen Facetten begeistern. Sie sollen es begreifen und leben. Schüler sind stolz, wenn sie etwas selbst gemacht und geschafft haben. Dies gilt es insbesondere bei diesem Thema zu nutzen.

In dem Lernkarussell möchten wir einige Beispiele aus unserer Praxis, wie z.B. das Waldprojekt oder unser "Klimaboot", vorstellen. Es soll der Frage nachgegangen werden, wie man Nachhaltigkeit und Berufsorientierung verbinden kann. Anhand der Beispiele sollen Möglichkeiten und Optionen für die eigene Schule aufgezeigt und erarbeitet werden.

Praxis macht Schule (Mini-Workshops): Angebote

Die Impulsgeber/innen

  • Martin Fugmann

    Schulleiter, Evangelisch Stiftisches Gymnasium, Gütersloh

    Leitete das Gymnasium Horn Bad Meinberg, bevor er 2010 als Schulleiter an die German International School Silicon Valley wechselte. Seit August 2016 Schulleiter am Evangelisch Stiftischen Gymnasium in Gütersloh, in dem alle Schüler/innen und Lehrkräfte mit eigenen digitalen Endgeräten im Unterricht arbeiten. Martin Fugmann ist gemeinsam mit Sebastian Geus Gründer des Projektes eSchool21/NERDL, einem Lernmanagementsystem für Schulen. Seit 2019 leitet er die Abteilung Bildung und Digitales bei der DAPF in Dortmund und ist Studienleiter des Zertifikatskurses Digital Learning Leadership.

    "Pädagogik in der digitalen Welt bedeutet: Lernen wird personalisiert, Lernende und Lehrende sind vernetzt, Unterricht wird öffentlich und lebenslanges Lernen geschieht zunehmend auch ortsunabhängig."

  • Jürgen Kaube

    Herausgeber Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.), Autor des Buches „Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?“ (2019)

    Studierte zunächst Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte, dann als romantische Ergänzung Wirtschaftswissenschaften an der Freien Universität Berlin. Der Volkswirt entdeckte durch Niklas Luhmann die Soziologie und blieb dabei. Seit 1992 regelmäßige Mitarbeit am Feuilleton der F.A.Z., 1999 Eintritt in die Redaktion. Zuständig für Wissenschafts- und Bildungspolitik wurde er im August 2008 Ressortleiter für die „Geisteswissenschaften“ und 2012 für „Neue Sachbücher“ sowie stellvertretender Leiter des Feuilletons. Seit dem 1. Januar 2015 Herausgeber der F.A.Z.

  • Margret Rasfeld

    Bildungsinnovatorin, Autorin, Mutmacherin

    Langjährige Schulleiterin, Bildungsinnovatorin, Referentin, Autorin, Vernetzerin von Ideen und Menschen und Inspirateurin für eine zukunftsfähige Lern- und Arbeitskultur. Mit der Initiative Schule im Aufbruch, Vorträgern, Büchern und Veröffentlichungen tritt sie mit internationaler Ausstrahlung für eine neue Bildungskultur ein. Deren Eckwerte sind: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Potenzialentfaltung, wertschätzende Beziehungskultur, Partizipation, Verantwortung, Sinn. Sie wurde u.a. ausgezeichnet mit dem Vision Award 2012 und dem Querdenker Award 2013.

    "Bildung für die Zukunft ...
    … heißt, lernen Verantwortung zu übernehmen für mich, für andere, für unseren Planeten,
    … braucht Visionen und Mut,
    … gelingt in starken Partnerschaften."

  • Olga Rogachevskaya

    Gebärdensprach- und Förderpädagogin, Ernst-Adolf-Eschke-Schule für Gehörlose, Berlin

    Olga Rogachevskaya wanderte als 13-jähriges Mädchen von Russland nach Deutschland ein. Aufgrund ihrer Hörbehinderung besuchte sie sowohl in Russland als auch in Deutschland eine Förderschule. Später studierte sie an der Humboldt Universität zu Berlin Gebärdensprach- und Audiopädagogik mit dem Zweitfach Mathematik. Mittlerweile arbeitet sie als Lehrerin für Gehörlose in Berlin. Viele Jahre engagierte sie sich im Vorstand des Deutschen Fachverbandes für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V.

    "Meine Vision von morgen ist, dass niemand sich seinen Platz in der Gesellschaft erkämpfen muss. Jede/r ist willkommen und Wörter wie Inklusion werden überflüssig sein, weil alle Menschen als gleich angesehen werden."

  • Cordt Schnibben

    Leiter der Reporterfabrik – WebAkademie des Journalismus

    1952 in Bremen geboren. Wirtschaftswissenschaftler. Er arbeitete eine Zeit lang als Werbetexter, bevor er die Henri-Nannen-Schule absolvierte. Redakteur bei der "Zeit". Reporter und Ressortleiter beim "Spiegel“, entwickelte die App des Magazins. Theodor-Wolff-Preis, Egon-Erwin-Kisch-Preis, Adolf-Grimme-Preis, Henri-Nannen-Preis, Deutscher Fernsehspielpreis. Autor und Herausgeber mehrerer Sachbücher. Gründer des Reporter-Forum, des Deutschen Reporterpreis und der Online-Journalistenschule "Reporterfabrik“.

  • Jamila Tressel

    Inspiratorin für eine neue Bildungskultur, Mutmacherin in Veränderungsprozessen

    Jamila Tressel tritt international für eine Transformation des Bildungssystems ein, für einen nachhaltig positiven Wandel der Gesellschaft. Mit dem Schwerpunkt in der Bildungskultur sind wichtige Eckwerte: Potenzialentfaltung, wertschätzende Beziehungskultur, Verantwortung, Sinn. Sie agiert als Referentin und Coach beratend auf internationalen Kongressen im Bildungs- und Unternehmensbereich, ist Autorin und Mitgründerin der gUG Heruausforderung einfach machen sowie Unterstützerin der Initiative Schule im Aufbruch.

9.00 Uhr
Cordt Schnibben: Medienkompetenz - Jeder Schüler wird sein eigener Chefredakteur
9.15 Uhr
Die Initiative Starke Schule: Bildung für die Zukunft
10.00 Uhr - 10.50 Uhr
Impuls und Diskussion mit Jürgen Kaube
(Herausgeber F.A.Z., Autor des Buches *Ist die Schule zu blöd für unsere Kinder?*)
11.20 Uhr
Praxis macht Schule (Mini-Workshops, 2 Runden)
13.00 Uhr
Mittagessen
13.50 Uhr
Praxis macht Schule (neue Mini-Workshops)
14.45 Uhr - 15.00 Uhr
Abschluss des Kongresses

20.03.2020: Zukunft gemeinsam gestalten

19.03.2020: Perspektiven eröffnen

14.00 Uhr
Ankommen
15.00 Uhr
Grußwort Dr. Gerhard F. Braun, Mitglied BDA-Präsidium
Einführung und Kennenlernen
15.30 Uhr - 18.00 Uhr
Impulse und Diskussionen in Kleingruppen (mit Kaffeepause):
Jamila Tressel: Fit für die Zukunft mit Zukunftsbildung - was Schüler wirklich brauchen
Margret Rasfeld: Bildung für nachhaltige Entwicklung. Chance - Herausforderung - Verantwortung!
Martin Fugmann: Digital gestütztes Lernen in der Schule des 21. Jahrhunderts. Ein Plädoyer für eine neue Lernkultur
18.10 Uhr - 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion: „Welche Bildung braucht das Land?“, mit:
Martin Fugmann, Margret Rasfeld, Olga Rogachevskaya, Jamila Tressel
Moderation: Dr. Donate Kluxen-Pyta (Bildung/Berufliche Bildung, BDA)
19.30 Uhr
Gemeinsames Abendessen im Restaurant Hackescher Hof