Bevor Pedro von Mexiko ins Herzen Europas zog, studierte er Ingenieurswissenschaften mit einem Fokus auf die Überwachung der Satellitenregulation. Aber schon vor seinem Umzug nach Brüssel konzentrierte er sich auf verschiedene Arten von Systemen, wie bei seiner Arbeit für das Außenministerium als Politikberater für Fragen zu US-mexikanischen Grenzangelegenheiten. In Brüssel machte er einen Master im Bereich Internationale Politik. Während seiner Zeit an der Hertie School of Governance (HSoG) in Berlin kam er für ein Praktikum bei der Europäischen Kommission zurück nach Brüssel. Dort arbeitete Pedro dann im Telekommunikations- und Bankensektor. Doch dies gab er auf, um seiner damaligen großen Leidenschaft nachzugehen: »in Berlin leben und Policyarbeit machen«. Und in Berlin absolvierte er dann an der Hertie School of Governance seinen Master in Public Policy.

Schließlich kehrte Pedro für seinen »Traumberuf« nach Brüssel zur Europäischen Kommission zurück: die Modernisierung der öffentlichen Verwaltung in Europa. Er half »EU-Mitgliedsstaaten beim Entwurf von Zukunftsplänen für den digitalen Binnenmarkt.« Während er sich in Mexiko auf Satelliten konzentrierte, tauchte er in Brüssel in ein anderes Universum ab, in ein digitales – in der Abteilung für e-Government der Europäischen Kommission. Pedro selbst ist eine Art Hertie-Satellit in Brüssel, indem er regelmäßige HSoG-Alumnitreffen organisiert. Er ist ebenfalls Mitglied des Hertie Network on Digitalization und kommt von Zeit zu Zeit für diverse fellows & friends Events nach Berlin zurück.

Als ich die Hertie School of Governance abschloss, hatte alles Sinn.

Bei Pedro hält sich eine gewisse Berlinsehnsucht, eine Mischung aus Kultur und Policy – den beiden Konstanten seines ganz eigenen Berlins. »Ich vermisse die Gespräche über Policies«, sagt Pedro, wenn er über seine Zeit an der Hertie School of Governance spricht. »Als ich die Hertie School of Governace abschloss, hatte alles Sinn«, erzählt er, fügt aber schnell noch hinzu »zumindest ein Wochenende lang«. Sinn erzeugen ist auch in einer permanent sich ändernden digitalen Welt ein immer wiederkehrender Gleichgewichtspunkt.

« Tine Nowak Bruno Paschoal »